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Emotionale Entwicklung: Geteilte Freude ist doppelte Freude!

30.07.2026

Unsere Expertin Susanne Retterath, Sozialarbeiterin, Traumapädagogin und Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte Daun, erklärt, warum gemeinsames Erleben und Gespräche über Gefühle für Kinder so wichtig sind.

Kinder erleben jeden Tag eine Vielzahl von Gefühlen – Freude, Neugier, Stolz, aber auch Enttäuschung oder Unsicherheit. Diese Emotionen einzuordnen und zu verstehen, müssen sie jedoch erst lernen. Dabei spielt die Begleitung durch vertraute Erwachsene eine entscheidende Rolle.

„Kinder brauchen eine vertraute Bindungsperson, die ihnen hilft, ihre Gefühle wahrzunehmen, kennenzulernen und zu regulieren“, sagt Susanne Retterath, Sozialarbeiterin, Traumapädagogin und Leiterin der Integrativen Kindertagesstätte Daun.

Erst durch diese Begleitung lernen Kinder, ihre Empfindungen besser zu verstehen und passende Worte dafür zu finden.

Besonders wertvoll sind gemeinsame Erlebnisse, über die gesprochen werden kann. Das kann ein Ausflug sein, ein Spiel – oder auch das gemeinsame Hören einer Geschichte. „Beim gemeinsamen Hören eines Hörspiels entsteht eine besondere Möglichkeit, Emotionen wahrzunehmen und zu verarbeiten. Kinder können die Gefühle der Figuren aufnehmen, sich mit ihnen auseinandersetzen und dadurch eigene emotionale Erfahrungen sammeln“, erklärt Retterath. Durch diese Auseinandersetzung entstehen vielfältige Lernchancen, die die Entwicklung der emotionalen Intelligenz fördern.

Im anschließenden Gespräch entsteht zusätzlicher Raum zum Lernen. Erwachsene können Kinder dabei unterstützen, über Gefühle zu sprechen, Situationen gemeinsam einzuordnen und verschiedene Sichtweisen kennenzulernen. So lernen Kinder nicht nur ihre eigenen Emotionen besser kennen, sondern entwickeln nach und nach auch Verständnis für die Gefühle anderer.

Im anschließenden Gespräch entsteht zusätzlicher Raum zum Lernen. Erwachsene können Kinder dabei unterstützen, über Gefühle zu sprechen, Situationen gemeinsam einzuordnen und verschiedene Sichtweisen kennenzulernen. So lernen Kinder nicht nur ihre eigenen Emotionen besser kennen, sondern entwickeln nach und nach auch Verständnis für die Gefühle anderer.
Für Susanne Retterath steht deshalb fest:

„Gemeinsames Spielen, aktives Zuhören und eine wertschätzende Kommunikation fördern die emotionale Entwicklung von Kindern.“

Wenn Kinder erleben, dass ihre Gefühle wahrgenommen, ernst genommen und geteilt werden, stärkt das nicht nur ihre emotionale Kompetenz, sondern auch das Vertrauen in sich selbst und in ihre Mitmenschen.